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KGS Hamburg Magazin Artikel (April 2015)

Lie­be ist die Ant­wort

Isa­bel­le von Fal­lois muss­te Krank­heit und Leid am ei­ge­nen Leib er­fah­ren, be­vor sie buchs­täb­lich wie Phö­nix aus Asche stei­gen konn­te. Die En­gel führ­ten sie auf ei­nen ganz neu­en und un­er­war­te­ten Weg und heu­te ist die Mu­si­ke­rin und Au­to­rin vie­len Men­schen als En­gel­me­di­um be­kannt. Isa­bel­le von Fal­lois gibt in ih­ren Se­mi­na­ren und Büchern ih­re ei­ge­nen Er­fah­run­gen und ihr Wis­sen um Lie­be und Ver­ge­bung auf dem Weg zur Hei­lung ­wei­ter.


Isa­bel­le, Sie sind in die­sem Le­ben dem Tod mehr als ein­mal be­geg­net - un­ter an­de­rem durch Ih­re Leukä­mie­er­kran­kung vor 15 Jah­ren. Wie hat das da­zu bei­ge­tra­gen, dass Sie Ih­re Be­stim­mung ge­fun­den ha­ben, näm­lich in Kon­takt mit den En­geln an­de­ren Men­schen zu hel­fen?

Wäh­rend der Zeit der Er­kran­kung hät­te ich nie ge­d­acht, dass ich ei­nes Ta­ges En­gel­bücher schrei­ben wür­de, ob­wohl die Spi­ri­tua­lität von klein auf Teil mei­nes Le­bens ge­we­sen war. Ich war voll­kom­men da­von über­zeugt, dass die Mu­sik mei­ne ein­zi­ge Be­stim­mung in die­sem Le­ben ist.

Ei­ne ar­gen­ti­ni­sche Be­kann­te mein­te ei­nes Ta­ges wie aus hei­te­rem Him­mel: "Que­ri­da, das mag ja sein, dass du das glaubst. Doch ich weiß, dass noch et­was ganz an­de­res auf dich war­tet", wor­auf­hin ich mich re­gel­recht echauf­fiert ha­be, denn die Mu­sik war MEIN Le­ben! Mit ei­nem wis­sen­den Lächeln mein­te sie nur: "Du wirst schon se­hen!" Und da hat­te sie wohl Recht.

Als ich nach ei­nem vier­jäh­ri­gen Über­le­bens­kampf wäh­rend der Leukä­mie­er­kran­kung ein­fach nicht mehr wei­ter wuss­te, leg­te ich mei­ne Zu­kunft ein­zig und al­lein in Got­tes Hän­de und las, be­te­te und me­di­tier­te nur mehr.

Nach et­wa zwei Mo­na­ten in­ten­si­ver Me­di­ta­ti­on er­schien ei­nes Ta­ges Erz­en­gel Ra­pha­el in sei­ner über­ir­di­schen Schön­heit vor mir (ich sah ihn mit geöff­ne­ten Au­gen) und sag­te: "End­lich kannst du mich se­hen! End­lich kannst du mich hö­ren! Nun kannst du wie­der voll­kom­men ge­sund wer­den."

Ich war zu­tiefst be­wegt; und tatsäch­lich ging es von da an je­den Tag auf­wärts.

Nur we­ni­ge Wo­chen spä­ter for­der­te Ra­pha­el mich auf, in ei­ni­gen Mo­na­ten ei­ne Pra­xis in Mün­chen zu eröff­nen, um auch an­de­ren Men­schen zu hel­fen. Ich war voll­kom­men er­staunt, war ich doch Pia­nis­tin. Doch tief in mei­nem In­ne­ren wuss­te ich, dass dies Teil mei­nes Auf­trag war. Al­so bin ich sei­nen Wor­ten ge­folgt ...

Die ei­ge­ne Be­stim­mung im Le­ben zu fin­den ist für vie­le Men­schen gar nicht so ein­fach. Was ra­ten Sie je­man­dem, der auf der Su­che da­nach ist?


Ja, das ist ab­so­lut rich­tig! Ein wei­ser Leh­rer von mir (Ser­giu Ce­li­bi­d­a­che, ei­ner der größ­ten Di­ri­gen­ten des letz­ten Jahr­hun­derts) sag­te einst: "Wenn man krampf­haft sucht, fin­det man nicht!" Ich bin voll­kom­men sei­ner Mei­nung, denn auf die­se Wei­se han­delt man aus dem Ego her­aus und wird die gött­li­che Stim­me im In­ne­ren nicht wahr­neh­men kön­nen.

Ich ra­te den Men­schen mitt­ler­wei­le zu er­ken­nen, dass die Be­stim­mung al­ler Men­schen, ins­be­son­de­re de­rer, die sich auf dem spi­ri­tu­el­len Weg be­fin­den, ist, sich wie­der an un­se­re wah­re Es­senz zu er­in­nern, wel­che rei­ne, gött­li­che Lie­be ist.

Um­so mehr wir dar­an ar­bei­ten, wie­der in die­sen, un­se­ren na­tür­li­chen, gött­li­chen Zu­stand zu ge­lan­gen, des­to leich­ter er­ken­nen wir un­se­re Be­stim­mung, die sich uns oft nicht auf ei­nen Schlag ent­hüllt. Doch um­so mehr wir in der En­er­gie der Lie­be le­ben und un­ser Le­ben mit den Au­gen der Lie­be be­trach­ten, des­to deut­li­cher of­fen­bart sich un­ser See­len­plan so­wie die Schrit­te, wel­che wir ge­hen soll­ten, um un­se­re Be­stim­mung zu er­fül­len.

Ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zu Hei­lung war und ist für Sie Ver­ge­bung, die Sie zeit­wei­se 20 Stun­den am Tag prak­ti­ziert ha­ben. War­um ist Ver­ge­bung so wich­tig und wie kann sie wahr­haf­tig statt­fin­den?

Je­mand hat einst ge­sagt: "Nicht zu ver­ge­ben ist, als wür­de man selbst Gift schlu­cken, je­doch wol­len, dass die an­de­re Per­son dar­an stirbt."

Zum Glück kann­te ich die­se Wor­te be­reits, sonst hät­te ich ver­mut­lich nicht über­lebt; denn zu­sätz­lich zu der Dia­g­no­se "Sie ha­ben nur noch drei Ta­ge bis drei Wo­chen zu le­ben" hat­te ich in­ner­halb von sie­ben Tag mein Haus, mei­nen Part­ner und ein Sti­pen­di­um in Ka­li­for­ni­en ver­lo­ren. Ich war voll­kom­men am Bo­den zer­s­tört, wuss­te je­doch, nur wenn ich all die­sen Men­schen ver­ge­be, al­len vor­an mei­nem Ex-Le­bens­part­ner, ha­be ich ei­ne klei­ne Chan­ce zu über­le­ben.

Al­so ha­be ich den lie­ben Tag lang ge­be­tet, Af­fir­ma­tio­nen ge­s­pro­chen und ver­sucht zu ver­ge­ben. In dem Mo­ment, wo ich tatsäch­lich ver­ge­ben hat­te, spür­te ich, wie mei­ne Le­bens­geis­ter zu­rück­ka­men und ich plötz­lich in der La­ge war, al­les zu tun, um zu über­le­ben.

Heu­te weiß ich mit tie­fer Ge­wiss­heit, dass es die Ver­ge­bung ist, wel­che uns wahr­haf­tig frei macht. Es geht nicht dar­um, ei­ne schreck­li­che Tat gut­zu­heißen, son­dern es geht dar­um, uns selbst aus dem Ge­fäng­nis zu be­frei­en, in wel­chem uns un­se­re ei­ge­nen Ge­dan­ken über schmerz­haf­te Er­leb­nis­se in der Ver­gan­gen­heit fest­hal­ten.

Nach Past-Life-Re­g­res­si­ons und See­len­rück­füh­run­gen mit hun­der­ten von Men­schen weiß ich heu­te, dass in al­lem, was uns wi­der­fährt, ein höhe­rer Sinn steckt; und dass oft die Men­schen, wel­che uns schein­bar am ü­bels­ten mit­spie­len, auf ei­ner höhe­ren Ebe­ne un­se­re bes­ten Freun­de sind, wel­che sich zur Ver­fü­gung stel­len, da­mit wir über uns selbst hin­aus wach­sen kön­nen. Das er­leich­tert das Ver­ge­ben in mei­nen Au­gen un­ge­mein.

Sie sa­gen: Lie­be ist die Ant­wort - egal wie die Fra­ge lau­tet. War­um und was be­wirkt Lie­be? Wie fühlt sich Lie­be für Sie an, die über ei­ne ro­man­ti­sche Vor­s­tel­lung hin­aus geht?


Lie­be ist in der La­ge, jeg­li­che Gren­zen zu über­win­den und al­les, wahr­haf­tig AL­LES, zu hei­len. In­dem wir al­les und je­den im­mer mehr mit den Au­gen der Lie­be zu be­trach­ten und Gott in je­dem Men­schen zu se­hen ler­nen, ver­än­dert sich die Welt, in der wir le­ben, auf wun­der­sa­me Wei­se, denn wir müs­sen im­mer we­ni­ger ne­ga­ti­ve Ge­dan­ken in uns tra­gen und wer­den zu Leucht­tür­men für an­de­re. Nur auf die­se Wei­se wird Frie­den auf Er­den wie­der mög­lich.

Die Lie­be, wel­che über die ro­man­ti­sche Vor­s­tel­lung hin­aus­geht, fühlt sich an, als wür­de man am liebs­ten die gan­ze Welt um­ar­men, denn das Herz öff­net sich in ei­ner Wei­se, wel­che ich nur schwer in Wor­te zu fas­sen ver­mag.

Was ist in Ih­rer "En­gel-Not­fall-Apo­the­ke" ent­hal­ten?

In mei­ner "En­gel-Apo­the­ke" be­fin­den sich di­ver­se Atem­tech­ni­ken, Af­fir­ma­tio­nen und Man­tras, wel­che mir von den En­geln (und an­de­ren Licht­we­sen) ge­ge­ben wur­den, hei­li­ge Sym­bo­le und vie­les mehr. 

In Ih­rem Buch "Die hei­len­de Kraft dei­ner En­gel" füh­ren Sie durch ein 28-Ta­ge-Pro­gramm, mit dem man al­te Mus­ter durch­b­re­chen und neue pro­gram­mie­ren kann. War­um fällt es uns so schwer, Ver­än­de­run­gen nach­hal­tig zu eta­b­lie­ren und war­um funk­tio­niert das mit die­sem 28-tägi­gen Pro­gramm?

Ver­än­de­run­gen nach­hal­tig zu eta­b­lie­ren, fällt so schwer, weil un­ser Un­ter­be­wusst­sein weit­aus mehr Raum ein­nimmt als un­ser Be­wusst­sein. Das be­deu­tet, dass un­ser Un­ter­be­wusst­sein in Über­ein­stim­mung mit un­se­ren Wün­schen und Zie­len ge­bracht wer­den muss, da­mit wir sie auf Dau­er wirk­lich in die Tat um­set­zen kön­nen.

Auf­grund von wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en ist er­wie­sen, dass un­ser Ge­hirn 21 bis 28 Ta­ge braucht, um neue Mus­ter wirk­lich in uns zu ver­an­kern. Da­her ha­ben die En­gel 28 Ta­ge ge­wählt.

Zu­dem be­ar­bei­tet man mit die­sem Pro­gramm mehr oder we­ni­ger al­le The­men, die man nur ha­ben kann, so­dass man nach den 28 (oder mehr) Ta­gen, wenn man sich wirk­lich in­ten­siv mit den ein­zel­nen The­men aus­ein­an­der ge­setzt hat, vie­les hin­ter sich ge­las­sen und ver­än­dert hat - und nun tatsäch­lich in der La­ge ist, ge­mein­sam mit den En­geln Wun­der zu kre­ie­ren, was mitt­ler­wei­le schon tau­sen­den von Men­schen auf der gan­zen Welt ge­lin­gen durf­te (das Buch ist in der Zwi­schen­zeit in fünf Spra­chen er­schie­nen).

In Ham­burg fin­det im Ju­ni der 10. In­ter­na­tio­na­le En­gel­kon­gress statt. Was be­deu­tet die­ses Tref­fen für Sie?

Ich freue mich rie­sig, dass die­ser Kon­gress je­des Jahr wie­der so vie­le Men­schen im Her­zen berührt, dass es ihn nun schon zum 10. Mal ge­ben kann! Auch emp­fin­de ich es als große Eh­re, dass ich als Sp­re­che­rin bei die­sem Ju­biläum da­bei sein kann, denn beim 1. En­gel­kon­gress im Jahr 2006 hol­te mich Do­re­en Vir­tue als ei­nen ih­rer An­gel The­ra­py Prac­ti­tio­ner® auf die Büh­ne - und da­mit fing al­les an.

Ha­ben Sie ei­ne ganz ak­tu­el­le Bot­schaft für un­se­re Le­ser?

Ja, ich möch­te ger­ne noch ei­nen Aus­zug aus ei­nem Chan­ne­ling für das Jahr 2015 mit Ih­ren Le­sern tei­len. Es han­delt sich da­bei um ei­ne Bot­schaft von Amai, dem at­lan­ti­schen En­gel der Selbst­lie­be:

"Er­in­nert Euch täg­lich dar­an, dass Ihr in die­ser Zeit auf die­ser Welt seid, um da­zu bei­zu­tra­gen, die Lie­be wie­der auf al­len Ebe­nen zu ver­an­kern, ganz so, wie es zu den Gol­de­nen Zei­ten von At­lan­tis der Fall war.

Da­mals war al­len be­wusst, dass die Selbst­lie­be ei­nes der höchs­ten Zie­le war, die es zum Woh­le al­ler zu ver­wirk­li­chen galt. Nur in­dem ein Po­li­ti­ker sich wahr­haf­tig selbst liebt, wird er kei­ner­lei Ent­sch­ei­dun­gen aus Grün­den der Ma­ni­pu­la­ti­on und Macht­ver­größe­rung tref­fen, nur in­dem ein Mensch sich selbst liebt, wird er kei­ne Be­zie­hung aus ma­te­ri­el­len und der­g­lei­chen ähn­li­chen Be­weg­grün­den ein­ge­hen.

Wenn Eu­re Her­zen für Euch selbst und für im­mer mehr an­de­re Men­schen in rei­ner Lie­be schla­gen, oh­ne ir­gend­wel­che be­wuss­ten oder auch un­be­wuss­ten Hin­ter­ge­dan­ken, ver­mögt Ihr Eu­re Um­ge­bung und so­mit die Welt zu ver­wan­deln, wie Gan­dhi einst so schön sag­te: Sei du selbst die Ver­än­de­rung, die du dir in der Welt wünschst.

Tre­tet ei­nen je­den Mor­gen ein in die tür­kis­far­be­ne, at­lan­ti­sche Flam­me der Selbst­lie­be, wel­che ich Euch al­len vol­ler Hin­ga­be zur Ver­fü­gung stel­le, um die Lie­be zu Euch selbst im­mer mehr zu ent­fa­chen, um Eu­re Ge­sund­heit, Eu­re Lie­be zum Le­ben und Eu­ren Lie­ben zu eh­ren, um Eu­re Lie­be für al­les und je­den zu ent­fal­ten - UND um zu er­ken­nen, so­bald Ihr nicht aus (Selbst-)Lie­be han­delt. Die­se macht­vol­le Flam­me ver­mag Eu­er Le­ben und die gan­ze Welt zu ver­wan­deln, doch es liegt bei Euch, sie auch wahr­haf­tig zu nut­zen.

So hül­le ich Euch nun ein in die­ses hei­li­ge Werk­zeug, um Euch in tiefs­ter Lie­be zu die­nen! ICH BIN En­gel Amai."

Dan­ke für das Ge­spräch, Isa­bel­le!

 

Quelle: KGS Hamburg Magazin (4/2015)