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KGS Hamburg Magazin Artikel (August 2014)

Er­höhe dei­ne Schwin­gung

Kyle Gray wuss­te schon als Kind, dass ihn We­sen aus der geis­ti­gen Welt be­g­lei­ten und be­schüt­zen. Als Teen­a­ger fing er an, Bot­schaf­ten der En­gel auch an an­de­re Men­schen zu über­mit­teln. Heu­te ist der 26-jäh­ri­ge Schot­te welt­weit als „En­gel­flüs­te­rer“ be­kannt. Er weiß, dass un­se­re Schutz­en­gel im­mer für uns da sind, und bit­tet sie in al­len Le­bens­la­gen um Hil­fe. Beim Event „Hei­le dein Le­ben“ wird Kyle Gray zei­gen, was es be­deu­tet, mit En­geln Hand in Hand zu ge­hen.

Seit et­wa zehn Jah­ren ist Kyle Gray als Bot­schaf­ter für die En­gel un­ter­wegs. Die­se ha­ben sein Le­ben schon be­g­lei­tet, als er noch ein Kind war, aber vie­le Jah­re hat der Schot­te sei­ne me­dia­len Fähig­kei­ten ver­steckt, weil er da­mit in sei­nem Um­feld auf Un­ver­s­tänd­nis ge­stoßen ist. Dann aber ent­schied er, dass er sein Ta­lent und all das Gu­te, das er da­mit be­wir­ken kann, mit an­de­ren Men­schen tei­len möch­te.

Er prak­ti­ziert in­ten­siv Yo­ga, liebt Tie­re und elek­tro­ni­sche Mu­sik, ist be­geis­tert von Ein Kurs in Wun­dern und heu­te – mit Mit­te 20 – ei­nes der jüngs­ten En­gel­me­di­en Großbri­tan­ni­ens. Da­mit geht der En­gel­flüs­te­rer völ­lig ent­spannt um: „Vie­le Men­schen sa­gen, ich hät­te ei­ne be­son­de­re Ga­be, weil ich En­gel se­hen kann. Aber ich glau­be, dass wir al­le die­se Ga­be ha­ben. Ich ha­be mich ein­fach ein biss­chen mehr da­mit be­schäf­tigt und dar­auf ein­ge­stimmt.“ Vie­le Men­schen, so Kyle, trau­en ih­rer ei­ge­nen Wahr­neh­mung nicht, wenn sie Kon­takt mit En­geln ha­ben, und glau­ben, sie sei­en ver­rückt und hät­ten es sich nur ein­ge­bil­det. „Es ist aber nicht ein­ge­bil­det!“

Der Schot­te, der mit sei­nen großflächi­gen Tä­to­wie­run­gen auf den ers­ten Blick viel­leicht nicht der gän­gi­gen Vor­s­tel­lung von ei­nem En­gel­me­di­um ent­spricht, fühlt sich von den Bot­schaf­ten aus der geis­ti­gen Welt und ih­rer Weis­heit, Le­ben­dig­keit und Präzi­si­on im­mer wie­der tief berührt. Für sei­ne Bücher hat er sei­ne Be­geg­nun­gen mit En­geln pro­to­kol­liert und be­schreibt dar­in auch, wie je­der Mensch selbst Kon­takt zu den Geist­we­sen auf­neh­men kann. Oder wie man ein gu­tes Me­di­um fin­den kann – wenn der ei­ge­ne Ka­nal nicht auf Emp­fang ge­schal­tet ist. Sein Ver­trau­en in den Schutz und die Be­g­lei­tung durch En­gel ba­siert auf den Er­fah­run­gen, die er schon als Vier­jäh­ri­ger beim Tod sei­ner Groß­mut­ter ge­macht hat. In sei­ner Trau­er und sei­nem Schmerz über den Ver­lust fühl­te er sich ge­tra­gen von star­ken, schüt­zen­den En­er­gi­en und lern­te schnell, mit den We­sen der geis­ti­gen Welt zu kom­mu­ni­zie­ren.

Kyle ist sich si­cher: Wenn wir die Ver­bin­dung zu den En­geln nicht spü­ren, dann liegt es dar­an, dass un­se­re Ge­dan­ken und Ge­be­te ei­nem Ort der Angst ent­sprin­gen, oder weil wir in der Ver­gan­gen­heit fest­s­te­cken oder uns Sor­gen um die Zu­kunft ma­chen. Um die wun­der­ba­re Kraft der En­gel tatsäch­lich spü­ren zu kön­nen, müs­sen wir zu­n­ächst ganz ge­gen­wär­tig wer­den.

Ge­be­te hel­fen uns, den Kon­takt zur geis­ti­gen Welt her­zu­s­tel­len, da­mit uns Un­ter­s­tüt­zung zu­teil wird. Wenn Kyle be­tet, dann be­dankt er sich schon im Vor­aus für die Hil­fe, die ihm zu­teil wer­den wird. Denn er hat fest­ge­stellt, dass Wün­sche und Zie­le sich viel leich­ter und ef­fek­ti­ver rea­li­sie­ren las­sen, wenn die dar­auf ge­rich­te­te En­er­gie die des Dan­kens und nicht des Bit­tens ist. Das Ri­tu­al des Ge­bets auf die­se Wei­se ist fes­ter Be­stand­teil sei­nes Le­bens.

„Wir al­le ha­ben schon ir­gend­wann ein­mal zu Gott ge­be­tet. Nur kön­nen sich vie­le von uns nicht er­klä­ren, was un­se­re Ge­be­te ge­nau be­wir­ken oder wo wir ge­lernt ha­ben zu be­ten. Für mich sind Ge­be­te wie me­ta­phy­si­sche Me­di­zin.

Sie er­mög­li­chen mir, Hil­fe von der ul­ti­ma­ti­ven Un­ter­s­tüt­zungs­s­tel­le zu be­kom­men. In dem Mo­ment, in dem ich mei­nen En­geln er­lau­be, mich zu füh­ren, er­lau­be ich dem Wil­len Got­tes, die Re­gie zu über­neh­men – an­s­tel­le mei­nes ei­ge­nen Wil­lens.

Ge­be­te brin­gen nicht nur Ant­wor­ten, son­dern Fried­lich­keit in un­se­re Her­zen. Sie stär­ken un­se­re Acht­sam­keit und drü­cken Lie­be aus – und nichts ist wich­ti­ger als das.“

(Der als Zi­tat ge­kenn­zeich­ne­te Text ist ein Aus­zug aus dem Buch Hal­lo En­gel! von Kyle Gray, Al­le­gria 2014, br., 236 Sei­ten, 14,99 Eu­ro)


 

Quelle: KGS Hamburg Magazin (08/2014)