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Stefanie Stahl und Julia Tomuschat

Leben mit dem Sonnenkind-Prinzip

Weißt du noch, wofür du dich als Kind be­son­ders be­geis­tern konn­test? Wel­ches Spiel dir im­mer wie­der Freu­de be­rei­tet hat? Wo du un­be­schwer­te Stun­den ver­brin­gen konn­test? Was dich glück­lich ge­macht hat? Und wie ist es heu­te?
Als Er­wach­se­ne ha­ben wir manch­mal ver­ges­sen, was uns als Kind be­geis­tert, ge­freut und be­wegt hat. Da­bei liegt hier ei­ne star­ke, wenn auch häu­fig un­be­wuss­te Kraft­quel­le ver­bor­gen: un­ser Son­nen­kind. Je­der Mensch trägt ein Son­nen­kind in sich. Es ist das ver­spiel­te, fröh­li­che und un­be­schwer­te in­ne­re Kind in uns.
Das in­ne­re Kind steht für un­ser Un­be­wuss­tes und un­se­re Ge­füh­le. Es ist ab­ge­lei­tet von Sieg­mund Freuds Mo­dell der drei In­s­tan­zen: Wäh­rend das Ich un­se­ren kri­ti­schen Ver­stand dar­stellt und das Über-Ich un­se­re mo­ra­li­sche In­stanz, bil­det das Kind­heits-Ich (auch als „Es“ be­kannt) den trieb­ge­steu­er­ten Teil in uns, der Be­dürf­nis­se be­frie­di­gen und dem Lust­prin­zip fol­gen will. Das Über-Ich ist der in­ne­re Kri­ti­ker und das Ich ist der in­ne­re Er­wach­se­ne, der ver­nünf­tig den­ken­de Ver­stand. Das Kind­heits-Ich bzw. in­ne­re Kind be­zeich­net und sym­bo­li­siert die im Ge­hirn ge­spei­cher­ten Ge­füh­le, Er­in­ne­run­gen und Er­fah­run­gen aus der ei­ge­nen Kind­heit. Hier­zu gehört die ge­sam­te Band­brei­te in­ten­si­ver Ge­füh­le wie Freu­de, tie­fem Schmerz, Glück, Trau­rig­keit, In­tui­ti­on und Neu­gier­de, Ge­füh­le von Ver­las­sen­heit, Angst und Wut – Emp­fin­dun­gen al­so, die wir nicht be­wusst her­bei­füh­ren, son­dern die aus un­se­rem Un­ter­be­wusst­sein wach­sen.
Um die­sen Teil un­se­res Un­ter­be­wusst­seins bes­ser ver­s­te­hen zu kön­nen, ge­hen Ste­fa­nie Stahl und Ju­lia To­mu­schat in ih­rer Be­trach­tung noch ei­nen Schritt wei­ter. Die bei­den Au­to­rin­nen ver­bin­det ne­ben ih­rer in­ni­gen Freund­schaft schon seit Jah­ren auch die ge­mein­sa­me Fas­zi­na­ti­on für das in­ne­re Kind. Für sie lie­gen hier nicht nur vie­le Ur­sa­chen für im­mer wie­der­keh­ren­de Mus­ter und Ängs­te ver­bor­gen, son­dern auch viel Po­ten­zi­al, um sein Le­ben glück­lich und selbst­be­stimmt zu ge­s­tal­ten. Aus die­sem Grund un­ter­sch­ei­den sie beim in­ne­ren Kind zu­sätz­lich zwi­schen Schat­ten- und Son­nen­kind. Da­bei steht das Schat­ten­kind für un­se­re ne­ga­ti­ven Kind­heits­prä­gun­gen und Glau­bens­sät­ze, wie et­wa „Ich genü­ge nicht“ oder „Ich bin hilf­los“. Die­se Glau­bens­sät­ze sind Über­zeu­gun­gen, die tief in der Psy­che ste­cken und un­be­merkt wie Pro­gram­me ab­lau­fen. Das Son­nen­kind steht hin­ge­gen für un­se­re po­si­ti­ven Kind­heits­prä­gun­gen. Auch al­le un­se­re Res­sour­cen, wie Freun­de und Fa­mi­lie, un­se­re gu­ten Ei­gen­schaf­ten und un­se­re Stär­ken, die wir auf­wei­sen und ent­wi­ckeln kön­nen, gehö­ren zum Son­nen­kind. Im Grun­de fin­den wir im Son­nen­kind die Er­in­ne­run­gen und Kraft­quel­len, die uns Selbst­ver­trau­en, Stär­ke, Glau­ben an uns selbst, Mut, Be­geis­te­rung und Le­bens­freu­de schen­ken. Es ist der Teil in uns, der nicht fragt, wie wir uns ver­hal­ten kön­nen, um mög­lichst Ver­let­zun­gen zu ver­mei­den. Son­dern die Kraft in uns, die fragt: Was kann ich tun, da­mit ich mög­lichst glück­lich bin im Le­ben, mei­ne Zeit ge­nieße und Spaß ha­be?
Doch vor al­lem die­se Fa­cet­te un­se­res Ichs wird viel zu oft durch ei­nen tris­ten All­tag, un­sin­ni­ge Re­geln, schein­ba­re Ver­nunft oder gar psy­chi­sche Ver­let­zun­gen und Trau­ma­ta aus der Kind­heit ver­drängt. Und so sind es vor al­lem die ne­ga­ti­ven Prä­gun­gen und fal­schen Glau­bens­sät­ze un­se­res Schat­ten­kin­des, die uns klein hal­ten, ver­un­si­chern und uns das Le­ben schwer ma­chen.
Fin­dest du nicht auch, dass es höchs­te Zeit ist, das fröh­li­che, le­bens­hung­ri­ge Kind in dir wie­der zu ent­de­cken? Ste­fa­nie und Ju­lia la­den dich ge­mein­sam da­zu ein, von der Schat­ten­s­ei­te ein­mal ganz be­wusst auf die Son­nen­s­ei­te zu wech­seln und dein Son­nen­kind zu ent­de­cken. Es wird dir hel­fen, Leich­tig­keit und Freu­de zu spü­ren, neue Krea­ti­vitäts­po­ten­zia­le zu ent­de­cken, ver­bor­ge­ne Kräf­te für pri­va­te und be­ruf­li­che Zie­le zu ent­fal­ten und ein­fach die son­ni­gen Sei­ten des Le­bens zu ge­nießen.

In­hal­te des Work­shops

•    Was ist das Son­nen­kind?
•    Wie ent­steht ein gu­ter Zu­gang zu mei­nem Son­nen­kind und wel­che Übun­gen hel­fen mir da­bei?
•    Wel­che Bot­schaf­ten hat mein Son­nen­kind für mich?
•    Wo ist un­ter Um­s­tän­den die­ser Kon­takt blo­ckiert und wie kann ich die Blo­cka­den auf­lö­sen oder
      um­ge­hen?
•    Wie kann ich Kraft aus mei­nem Son­nen­kind schöp­fen?
•    Wie kann mein Son­nen­kind mich da­bei un­ter­s­tüt­zen Zie­le zu er­rei­chen?

Me­tho­den: Kurz­vor­trag, ge­lei­te­te Selbst­re­f­le­xi­on, Phan­ta­sie­rei­sen, Selbst­be­fra­gung, Klein­grup­pen­ar­beit, Ent­span­nungs­tech­ni­ken und Kör­perübun­gen.

 


 

Stefanie Stahl

Ste­fa­nie Stahl ist 1963 in Ham­burg ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen. Sie hat in Trier Psy­cho­lo­gie stu­diert und ar­bei­tet dort als Psy­cho­the­ra­peu­tin und Buch­au­to­rin. Zu ih­ren per­sön­li­chen The­men­schwer­punk­ten, Bin­dungs­angst und Selbst­wert­ge­fühl, ...| mehr

 

Julia Tomuschat

Ju­lia To­mu­schat ist Di­plom-Psy­cho­lo­gin und Heil­prak­ti­ke­rin für Psy­cho­the­ra­pie. Zu­n­ächst war sie als Do­zen­tin für Psy­cho-So­zia­les Ler­nen und als Lehr­be­auf­trag­te an der Uni­ver­sität Du­is­burg-Es­sen tä­tig. 2008 grün­de­te sie dann ih­re „Pra­xis für Ge­sund­heits­för­de­rung“ in Lauf an der Peg­nitz.| mehr

 




24. Juni 2017

Stefanie Stahl

Julia Tomuschat

Leben mit dem Sonnenkind-Prinzip

TERMIN

24. Juni 2017, Seminar

ZEITEN

Sa 11-18 Uhr

PREISE*

Regulär 165 EUR
 
* zzgl. 1,19 Euro Systemgebühr

ORT

MBA24 eventlocation
Max-Brauer-Allee 24
22765 Hamburg

SPRACHE

Deutsch
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