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KGS Artikel (Juni 2016)

Lass dich vom Le­ben ver­zau­bern!


Radleigh, wie wür­dest du dei­ne Ar­beit in drei Sät­zen be­schrei­ben?
Ich ge­be mein Wis­sen über En­gel, Fe­en, Ta­rot und die Ma­gie des Le­bens wei­ter. Ich kre­ie­re Ta­rot- und En­gel-Ora­kel-Kar­ten­decks, die ur­al­te Weis­hei­ten im Ge­wand des 21. Jahr­hun­dert dar­s­tel­len – so dass sie für je­den von uns zu­gäng­lich sind. Und ich ver­su­che Men­schen, die sich auf der Su­che be­fin­den, zu zei­gen, dass das Le­ben Ba­lan­ce ist zwi­schen La­chen und Lei­den. Wenn wir bei­des im Le­ben an­neh­men, ist es so viel ein­fa­cher, die Wahr­heit zu er­ken­nen. Das Ta­rot spielt für dich ei­ne we­sent­li­che Rol­le. Was fas­zi­niert dich so be­son­ders dar­an? Als ich be­gann, mei­ne ei­ge­ne Spi­ri­tua­lität für mich zu er­for­schen, galt mein primä­res In­ter­es­se den En­geln. Ich fühl­te mich zu ih­nen hin­ge­zo­gen, spür­te ih­re An­we­sen­heit. Ich wuss­te um ih­re be­din­gungs­lo­se Lie­be und ih­re Ge­gen­wart in mei­nem Le­ben. Al­so such­te ich nach ei­nem Leh­rer, der mir mehr über sie er­zähl­te. Das war vie­le Jah­re be­vor ich Do­re­en Vir­tue traf und mit ihr als Men­to­rin mei­nen Weg ging. Der Leh­rer, den ich zu­n­ächst fand, lehr­te über En­gel – aber auch über Ta­rot. Ich fand es so­fort ei­ne großar­ti­ge Mög­lich­keit, mit den En­geln in Kon­takt zu tre­ten. Ich war und bin fas­zi­niert von der Sym­bo­lik und den viel­fäl­ti­gen Bot­schaf­ten, die uns das Ta­rot lie­fert. Es hat et­was Ma­gi­sches, das et­was ober­fläch­lich be­trach­tet viel­leicht das ei­ne be­deu­tet, un­ter des­sen Ober­fläche sich in Wahr­heit aber noch so viel mehr ver­ber­gen kann. Ich glau­be, dass das Gött­li­che in je­dem von uns steckt. Das Ta­rot ist nur ei­ne Mög­lich­keit, mit die­ser Gött­lich­keit in Kon­takt zu tre­ten. Es gibt un­zäh­li­ge We­ge das zu tun, mein Weg ist das Ta­rot. Über die En­gel und Erz­en­gel wis­sen wir recht viel. Bei den Fe­en sieht das et­was an­ders aus. Viel­leicht kannst du uns et­was mehr über sie er­zäh­len? Fe­en wer­den häu­fig auch als die „En­gel der Na­tur“ be­zeich­net. Sie ha­ben ei­ne tie­fe Ver­bin­dung zu un­se­rer Er­de und den Tie­ren und sie sind sehr in­ter­es­siert dar­an, un­se­re Na­tur zu be­schüt­zen. Es gibt den Glau­ben, dass vie­le mys­ti­sche We­sen wie Ein­hör­ner, Meer­jung­frau­en und Fe­en früher ein­mal ge­nau­so phy­si­sche We­sen wa­ren wie wir Men­schen. Doch mit der Zeit wur­den im­mer mehr von ih­nen ge­jagt – und so wa­ren sie ir­gend­wann durch die Aus­brei­tung der Men­schen vom Aus­s­ter­ben be­droht. Da­her ent­sch­los­sen sie sich, in ei­ne Art an­de­re Schwin­gung über­zu­t­re­ten. Sie sind im­mer noch hier, aber für die meis­ten von uns Men­schen nicht mehr sicht­bar. Was ist der grund­le­gen­de Un­ter­schied zwi­schen Fe­en und En­geln? Die En­gel lie­ben be­din­gungs­los und sind frei von Ego. Wenn du die En­gel um et­was bit­test, von dem sie wis­sen, dass es nicht zu dei­nem Wohl­er­ge­hen bei­trägt, dann wer­den sie dir da­bei nicht hel­fen. Sie wer­den dich aber auch nicht ver­ur­tei­len, weil du sie um die­se Sa­che ge­be­ten hat­test. Die Fe­en hin­ge­gen wür­den das sehr wohl be­wer­ten. Sie ur­tei­len auch dar­über, wie wir Men­schen uns ver­hal­ten und wie wir un­se­ren Pla­ne­ten und die Le­be­we­sen dar­auf be­han­deln. Wenn du nett zu den Tie­ren und der Um­welt bist, wer­den sie ih­re Ma­gie ein­set­zen, um dir da­bei zu hel­fen, dei­ne Wün­sche Wirk­lich­keit wer­den zu las­sen. Wenn du aber rück­sichts­los mit der Er­de und den Le­be­we­sen um­gehst, wer­den dir die Fe­en ganz be­stimmt nicht hel­fen. Ab­ge­se­hen von ih­rem Ver­hal­ten uns ge­genüber se­hen En­gel und Fe­en für mich auch sehr ver­schie­den aus und ih­re Prä­senz fühlt sich an­ders an. Die Fe­en sind we­sent­lich ver­spiel­ter, ak­ti­ver und lus­ti­ger. Wo­her wis­sen wir ei­gent­lich, wann wir die En­gel be­zie­hungs­wei­se Erz­en­gel um Hil­fe bit­ten und wann die Fe­en? Fe­en sind vor al­lem gut dar­in, ir­di­sche Din­ge zu ma­ni­fes­tie­ren. Sie sind ex­zel­lent dar­in, uns bei der Ge­sund­heit un­se­rer Tie­re zu un­ter­s­tüt­zen. Die En­gel kön­nen dir da­bei al­ler­dings auch hel­fen. Ganz ehr­lich ge­sagt glau­be ich, dass es haupt­säch­lich ei­ne Fra­ge der per­sön­li­chen Prä­fe­renz ist. Ei­ni­ge Men­schen re­a­gie­ren ein­fach mehr auf die En­er­gie von Fe­en als auf die der En­gel. Bei­des ist gut, es gibt da­bei kein rich­tig oder falsch. Schau ein­fach, was sich für dich rich­tig an­fühlt. Du sagst oft, dass das Le­ben vol­ler Ma­gie ist. Aber was be­deu­tet das? Ich ha­be die Er­fah­rung ge­macht, dass al­les – und ich mei­ne wirk­lich al­les –, das uns in un­se­rem Le­ben wi­der­fährt, da­zu be­stimmt ist, uns den Pfad zum Glück zu wei­sen. Ich glau­be nicht an Zu­fäl­le. Ich glau­be an Syn­chro­ni­zitä­ten – es ist das Uni­ver­sum, das zu dir spricht. Je­de noch so un­schein­ba­re Klei­nig­keit, die du siehst, hörst oder er­lebst, ist ein Ver­such von Gott, dei­ne Auf­merk­sam­keit zu er­lan­gen. Wir kön­nen die un­schö­nen Din­ge, die uns im Le­ben wi­der­fah­ren, als schreck­lich er­ach­ten – ja, es gibt wirk­lich schmerz­haf­te Pha­sen im Le­ben. Aber wir kön­nen die­se Din­ge auch ge­nau­er be­trach­ten und uns fra­gen: „Was ler­ne ich hier ge­ra­de? Wie lau­tet die ma­gi­sche Bot­schaft hin­ter die­ser Her­aus­for­de­rung?“ Je mehr wir für uns die An­sicht ge­win­nen, dass das Le­ben uns im­mer liebt, es uns im­mer füh­ren wird und stets das Bes­te für uns will, des­to deut­li­cher wird uns die Ma­gie be­wusst, die un­ser Le­ben formt. Wie sieht die­se „Ma­gie“ aus und wie macht sie sich be­merk­bar? Es gibt ein sehr tref­fen­des Sprich­wort: „Die­je­ni­gen, die nicht an die Ma­gie glau­ben, wer­den sie auch nie fin­den.“ Du musst nach der Ma­gie Aus­schau hal­ten. Ich bin im­mer am Su­chen, am No­tie­ren, und ich fra­ge mich stets: „Was wird mir hier ge­ra­de ver­an­schau­licht?“ Des­we­gen er­scheint die Ma­gie auch stän­dig in mei­nem Le­ben. Wie sie da­bei aus­sieht? Nun, für mich ist sie wie gol­de­ner Glit­zer in el­fen­bein­far­be­nem weißen Licht. Aber Ma­gie ist et­was Ein­zig­ar­ti­ges und zeigt sich je­dem auf an­de­re Wei­se. Wenn du da­nach Aus­schau hältst, wird sie sich dir womög­lich in ei­nem ganz an­de­ren Ge­wand zei­gen. Wür­dest du sa­gen, dass die meis­ten Men­schen der ma­gi­schen Sei­te des Le­bens nicht genü­gend Auf­merk­sam­keit schen­ken? Wie kön­nen wir das än­dern? Es ist trau­rig, aber wahr: Sehr vie­le Men­schen sind blind für die Ma­gie des Le­bens. Den­noch um­gibt uns die Ma­gie, sie ist da. Um dei­nen Weg zu­rück zu ei­nem ma­gi­schen Le­ben zu fin­den, musst du dei­ne Zwei­fel auf­lö­sen. Schie­be dei­ne kri­ti­schen „al­les Hum­bug“-Über­zeu­gun­gen zur Sei­te. Nur für ei­ne Wei­le. Wel­chen Nach­teil hast du da­durch? Du kannst im­mer wie­der zu dei­nem al­ten Glau­ben zu­rück­keh­ren. Aber was ist wenn ... wenn du dei­ne Zwei­fel ge­gen Ver­trau­en ein­tauschst? Nur für ei­ni­ge Zeit. Bit­te die En­gel oder Fe­en (oder bei­de) dar­um, dir Zei­chen zu sen­den. Dann (und das ist der Schlüs­sel!) musst du wach­sam blei­ben! Du musst dei­ne Au­gen of­fen hal­ten für das, was das Le­ben dir zu zei­gen ver­sucht. Wenn dei­ne Au­gen – im me­ta­pho­ri­schen Sin­ne – ge­sch­los­sen sind, kannst du die Ma­gie nicht se­hen. Al­so: Lass dei­ne Au­gen geöff­net! Bleib wach­sam. Und wenn du ein­mal be­gon­nen hast, die Ma­gie des Le­bens zu se­hen, dann willst du mehr. Wenn du ei­nen Fla­schen­geist tref­fen wür­dest und bei ihm drei Wün­sche frei hät­test, wie wür­den sie lau­ten? Das ist wirk­lich schwie­rig, weil mei­ne ers­te und wahr­schein­lich auch sehr mensch­li­che Re­ak­ti­on dar­auf wä­re, in die Ver­gan­gen­heit zu­rück­keh­ren und ei­ni­ge Din­ge ver­än­dern zu wol­len. Aber selbst das wi­der­spricht schon mei­ner Grund­ein­s­tel­lung zum Le­ben. Ich bin heu­te, wer ich bin, auf­grund der Din­ge, die mir in der Ver­gan­gen­heit wi­der­fah­ren sind. Ich lie­be mein Le­ben und ich lie­be den Men­schen, der ich ge­wor­den bin. Und da war­tet noch viel mehr Ma­gie auf mich. Wer weiß schon, wo­hin ich mich noch ent­wi­ckeln wer­de? Ich ver­ra­te dir ein klei­nes Ge­heim­nis: Wir sind in die­sem Le­ben al­le Fla­schen­geis­ter und es gibt kei­ne be­grenz­te An­zahl an Wün­schen. Es gibt nur die Fra­ge, wie weit wir uns der Tat­sa­che öff­nen, dass das Le­ben nichts an­de­res ist als … Ma­gie! _______________________________________________________________________

In den Süd­staa­ten ge­bo­ren, wuchs Radleigh Va­len­ti­ne in ei­ner streng pro­tes­tan­ti­schen Fa­mi­lie auf. Als Kind lernt er, dass Glau­ben viel mit Furcht zu tun hat. Ihm wird bei­ge­bracht, dass man im­mer zu glau­ben hat, was ei­nem ge­sagt wird, und bloß nicht hin­ter­fragt – an­sons­ten dro­he ei­nem die Höl­le für al­le Ewig­keit. Es kos­tet ihn vie­le Jah­re, die­se Furcht, die ihm in sei­ner Kind­heit ein­ge­flößt wur­de, wie­der los­zu­wer­den. Da­bei ge­hol­fen ha­ben ihm vor al­lem die wun­der­ba­ren En­gel und das Ta­rot. Seit­dem er vor über 20 Jah­ren das ers­te Mal mit dem Ta­rot in Berüh­rung kam, ist er fas­zi­niert von der Kraft der Kar­ten. Fort­an be­schäf­tigt er sich in­ten­siv mit den ver­schie­de­nen For­men des Ta­rot und hat sich hier im Lau­fe der Jah­re ein tie­fes Wis­sen an­ge­eig­net. Als er 2003 Do­re­en Vir­tue be­geg­net, in­ten­si­viert er zu­dem sei­ne Ar­beit mit den En­geln. Sei­nen großen Wunsch, zwei Wel­ten – die der En­gel und die des Ta­rot – zu­sam­men­zu­füh­ren, ver­wirk­licht er ge­mein­sam mit Do­re­en. Sie kre­ie­ren wun­der­schö­ne En­gel-Ta­rot-Kar­ten­decks, die frei sind von je­der Furcht. Sein An­lie­gen: Das Ta­rot und die zau­ber­haf­ten We­sen sol­len uns (wie einst ihm) hel­fen, Ängs­te los­zu­las­sen, und uns zei­gen, wie großar­tig und ma­gisch das Le­ben ist. Um die­ses An­lie­gen auch Tat­sa­che wer­den zu las­sen, gibt Radleigh mitt­ler­wei­le welt­weit Kur­se. In sei­nen Se­mi­na­ren un­ter­s­tützt er uns da­bei, un­se­ren Kon­takt zu den En­geln oder den eben­falls sehr lie­be­vol­len, hilfs­be­rei­ten Fe­en zu stär­ken. Er zeigt uns, wie wir mit dem Ta­rot rich­tig ar­bei­ten und so Ant­wor­ten auf wich­ti­ge Fra­gen in un­se­rem Le­ben fin­den kön­nen. Vor al­lem öff­net Radleigh uns aber den Blick dafür, wie das Le­ben tatsäch­lich ist: glit­zernd, fun­kelnd, zau­ber­haft...ein­fach ma­gisch!

 

KGS Artikel (Juni 2016)