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KGS Artikel (August 2016)

Yo­ga ist ei­ne lan­ge Rei­se – al­so kein An­lass zur Ei­le

Kyle, die Leu­te ken­nen dich als En­ge­l­ex­per­ten, aber seit ei­ni­gen Jah­ren machst du sehr in­ten­siv Yo­ga, und in dei­nen Work­shops und Vor­trä­gen nimmst du im­mer wie­der dar­auf Be­zug. Wie hat das mit dem Yo­ga bei dir an­ge­fan­gen? Kyle Gray: Ich hat­te ja schon ei­ne sehr star­ke in­ne­re Pra­xis durchs Me­di­tie­ren und durch die Ar­beit mit mei­nen En­geln, aber ir­gend­was stimm­te nicht. Ich mied mei­nen Kör­per völ­lig. In mei­nen spä­ten Teen­a­ger­jah­ren hat­te ich star­kes Über­ge­wicht und kei­ne Ver­bin­dung zu mei­nem phy­si­schen Selbst. Ich weiß noch, wie ich in ei­ner Me­di­ta­ti­on mei­ne En­gel frag­te, was ich tun soll­te und wo­mit ich an­fan­gen könn­te, und da kam das Wort Yo­ga klar und deut­lich durch. Dann hat­te ich zu der Zeit ei­ne Diät­ex­per­tin in ei­nem mei­ner En­gel­vor­trä­ge. Sie kam ei­ne Wo­che, nach­dem mei­ne Mut­ter zu ih­rer Grup­pe ge­stoßen war. Das nahm ich als Zei­chen, dass ich da auch mal hin­ge­hen soll­te. So kam es, dass ich mich gleich­zei­tig auf die Su­che nach ei­nem Yo­ga­kurs mach­te und da­mit an­fing, mich bes­ser zu ernäh­ren.

Weißt du noch, wie dei­ne al­ler­ers­te Yo­ga-Stun­de ver­lief? Und war das un­ge­fähr so, wie du’s dir vor­ge­stellt hat­test? Ja, ich kann mich noch gut dar­an er­in­nern. Das war in ei­nem Ge­mein­de­saal. Der Kurs war gut be­sucht, lau­ter Frau­en ab En­de 50. Aber die­se Mä­dels wa­ren su­per! Sie at­me­ten. Ge­schmei­dig be­weg­ten sie sich von ei­ner Po­si­ti­on zur nächs­ten. Und da kam nun ich, plump und un­ge­len­kig, und pro­du­zier­te ei­ne La­che aus Schweiß und Frus­tra­ti­on.


Aber du hast nicht auf­ge­ge­ben und bist wie­der hin­ge­gan­gen. War­um? Mei­ne Freun­din Hea­t­her kam mit. Wir ha­ben uns da re­gel­mäßig ein­mal die Wo­che ge­trof­fen. An­fangs war’s das ei­gent­lich. Hea­t­her war Tän­ze­rin, schlank und bieg­sam, ich mehr so der Klum­pen, al­les an­de­re als fle­xi­bel. Trotz­dem ließ mich ir­gend­was dran­b­lei­ben, wahr­schein­lich weil ich schon ahn­te, dass sich das mit der Zeit bes­sern wür­de.


Was war die größ­te Hür­de für dich am An­fang? Wo­mit hat­test du am meis­ten zu kämp­fen? Mit mei­nem Selbst­bild. Es ging mir nicht gut. Ich fühl­te mich über­for­dert, fett und trau­rig. Bei der Vor­wärts­beu­ge kam ich auch nicht im An­satz in die Nähe mei­ner Ze­hen. Das war echt trau­rig. Aber ich blieb dran, und nach ei­nem gu­ten hal­ben Jahr, in dem ich re­gel­mäßig ein­mal die Wo­che hin­ge­gan­gen war, setz­te ei­ne Ver­än­de­rung ein. Ich war dann zwei Jah­re lang durch­ge­hend in die­sem Kurs.

In­wie­fern hat dir das Yo­ga genützt? Was hat es dir ge­bracht? Am An­fang pas­sier­te gar nichts, und zwar des­halb, weil ich nicht los­las­sen konn­te. Aber als ich an­fing los­zu­las­sen wur­de al­les leich­ter, und dann kam mehr Ru­he in mich. Dar­auf­hin hat sich die Qua­lität mei­nes Schlafs im­mer wei­ter ver­bes­sert, und das hat da­zu ge­führt, dass ich seit­her mit mei­ner In­tui­ti­on und mit der geis­ti­gen Füh­rung noch treff­si­che­rer ge­wor­den bin.

Was be­deu­tet Yo­ga für dich? Und wie wür­dest du ei­nem Kind Yo­ga er­klä­ren? Yo­ga bie­tet mir die Ge­le­gen­heit, mei­ne See­le zu ver­kör­pern. Es ist der Au­gen­blick, in dem ich die Prä­senz von Ver­stand, Kör­per und See­le in­ein­an­der­fließen las­se. Und ob­wohl mich das Phy­si­sche an der Pra­xis in­ter­es­siert: in­ner­lich bie­tet sie mir ei­ne Stil­le und ei­ne Kraft, die mir Wi­der­stands­fähig­keit ver­leiht und Ge­duld mit der All­tags­welt. Ei­nem Kind wür­de ich Yo­ga so er­klä­ren, dass es ein Tanz ist. Ein Tanz, beim dem wir uns zu den na­tür­li­chen Rhyth­men be­we­gen, die in uns sind. Die­ser Tanz lässt uns aufs Herz hö­ren und öf­ter lächeln.

Wel­ches Yo­ga prak­ti­zierst du? Und wes­halb hast du dich für die­se Rich­tung ent­schie­den? Mei­ne Rei­se mit dem Yo­ga hat sich völ­lig ver­än­dert, nach­dem ich mich ent­schie­den hat­te, ei­ne Leh­rer­aus­bil­dung zu ma­chen. Als ich zwei Jah­re lang Ha­tha-Yo­ga ge­macht hat­te, war ich so­weit, mich für ei­ne Leh­rer­aus­bil­dung an­zu­mel­den. Beim ers­ten An­ge­bot, das ich fand, griff ich zu: „Asht­an­ga-Yo­ga Leh­rer­aus­bil­dung“ stand da. Ich hat­te kei­ne Ah­nung, was Asht­an­ga ist. Gleich am ers­ten Tag mei­nes Neun­mo­nats­kur­ses krieg­te ich spitz, dass Asht­an­ga ei­ne der phy­sischs­ten und an­spruchs­volls­ten Yo­ga-Ar­ten ist und dass ich dar­auf in kei­ner Wei­se vor­be­rei­tet war. Das ha­ben sie mir dann auch ge­sagt, dass mir für die­sen Kurs die Vor­be­rei­tung fehlt. Aber ich ha­be ge­fragt, ob ich es nicht trotz­dem aus­pro­bie­ren könn­te, und da ha­ben sie mich ge­las­sen. Da­mit war kei­nes­wegs ver­bun­den, dass ich auch be­s­te­hen wür­de. Aber ich woll­te kom­plett dar­in ein­tau­chen und mir ei­ne wirk­lich star­ke Pra­xis zu­le­gen. In den fol­gen­den neun Mo­na­ten schuf ich mir dann die­se täg­li­che Asht­an­ga-Pra­xis, und das hat mei­nen Kör­per von Grund auf ver­än­dert. Ich ha­be gut 30 Ki­lo ab­ge­nom­men und mein Kör­per und mein Geist wur­den stär­ker als je zu­vor. Ich ha­be schließ­lich so­gar das Leh­rer­di­plom ge­schafft und war über­glück­lich, dass ich mich so voll­s­tän­dig auf die­sen Kurs ein­ge­las­sen hat­te. Das ist jetzt drei Jah­re her; der Asht­an­ga-Ein­fluss ist im­mer noch stark, ich ha­be Asht­an­ga auch in In­di­en stu­diert. Aber in­zwi­schen fol­ge ich mehr mei­ner ei­ge­nen Art des Vi­nya­sa, die stark ge­prägt ist vom For­rest Yo­ga – letz­te­res ist bei mir zu ei­ner ech­ten Lie­be ge­wor­den. Heu­te ge­he ich zu Kur­sen al­ler Art, ich mag die Ab­wechs­lung. Die Für­sor­ge dem ei­ge­nen Kör­per ge­genüber ist mir da­bei im­mer  wich­ti­ger ge­wor­den. Denn auch wenn ich “spek­ta­ku­lä­re” As­a­nas mag: ich ach­te dar­auf, dass ich bei der Aus­füh­rung si­cher bin.

Wie geht es dir nach ei­ner Yo­ga­s­tun­de? Im­mer an­ders. Manch­mal ist die Pra­xis sehr her­aus­for­dernd, und dann bin ich hin­ter­her wü­tend und frus­triert. Dann wie­der füh­le ich mich un­glaub­lich und to­tal be­freit. Und eins steht fest: mit Yo­ga im Le­ben er­ho­le ich mich von al­lem schnel­ler als oh­ne Yo­ga, egal, was es ist.

Wo hat­test du dei­ne bis­lang bes­te Yo­ga­k­las­se über­haupt? In Den­ver, Co­lo­ra­do, mit Rob Loud. Der Kurs hieß „Sweat, Beats and Heat“ (Schweiß, Beats und Hit­ze). In ei­nem ziem­lich heißen Raum führ­te uns Rob, der stark von Kampf­kunst be­ein­flusst prak­ti­ziert, durch ei­ne Flow aus tol­lem R’n’B, Rap und elek­tro­ni­scher Mu­sik. Der Kurs dau­er­te zwei Stun­den, im Raum wa­ren viel­leicht 40 Leu­te. Un­glaub­lich.

Wel­che Yo­ga-Po­se magst du am liebs­ten, und wes­halb? Schwer zu sa­gen. Als ich das letz­te Mal ge­fragt wur­de, ha­be ich Ge­streck­te Flan­ken­d­re­hung ge­sagt (die Übung ist auch un­ter Hel­dend­rei­eck be­kannt, Anm. d.Ü.). Sehr stark für die Bei­ne und ein tol­ler Hüf­töff­ner. Ich mag auch die Ei­dech­sen­s­tel­lung, weil die der Aus­gangs­punkt sein kann für ei­ne Gleich­ge­wichts­po­se mit den Ar­men, die Hür­den­läu­fer heißt und ein­fach sehr cool aus­sieht!

Und gibt es ei­ne Po­se, mit der du noch zu kämp­fen hast? Wel­che magst du gar nicht? Ei­ne Wei­le war das Ste­hen­der Spa­gat, die fand ich grau­en­voll. Al­so hab ich sie zum Teil mei­ner Pra­xis ge­macht, und schwupps! ist sie zu ei­ner mei­ner Lieb­lings­übun­gen ge­wor­den. Aber es gibt ei­ne Men­ge Po­sen, bei de­nen ich Mühe ha­be, vor al­lem bei de­nen, wo man sich stark ver­d­re­hen muss und rich­tig viel Arm­kraft braucht.

Was wä­re dein Rat für Leu­te, die Schwie­rig­kei­ten mit Yo­ga ha­ben, weil sie sich mit sich und ih­rem Kör­per nicht wohl­füh­len? Ich wür­de ih­nen sa­gen, dass die­se Zeit jetzt ei­ne auf­re­gen­de Zeit ist. Und dass sie ei­ne Ge­le­gen­heit bie­tet, die Angst beim Schopf zu pa­cken und sie zu über­win­den. Such dir ei­nen Kurs, in dem vie­le An­fän­ger sind, und fang lang­sam an. Yo­ga ist ei­ne lan­ge Rei­se, al­so kein An­lass zur Ei­le. Ich wür­de auch da­zu ra­ten, Yo­ga mit Acht­sam­keitsübun­gen zu ver­bin­den, die dem Kör­per et­was Zeit ge­ben und Lie­be, ver­bun­den mit Tie­fen­at­mung – das hilft.

Du hast mit Me­di­ta­ti­on schon viel früher an­fan­gen, ehe du Yo­ga für dich ent­deckt hast. Was be­deu­tet Me­di­ta­ti­on für dich? Ich hat­te das Glück, dass zwei mei­ner Re­li­gi­ons­leh­rer dem Bud­dhis­mus ge­genüber sehr of­fen wa­ren. Bei­de lehr­ten Me­di­ta­ti­on, das gehör­te für sie zum Fach Ver­g­lei­chen­de Re­li­gi­ons­wis­sen­schaft, das wir hat­ten, da­zu. Mich hat das re­gel­recht auf­ge­weckt. Me­di­ta­ti­on ist der Au­gen­blick, in dem ich mei­nem Mind ge­s­tat­te das zu tun, was er tun muss. Der Mo­ment, in dem ich mir selbst Raum ge­be, um ein­fach zu at­men und zu sein.

Was gibt’s bei dir zum Frühs­tück? Hältst du ei­ne be­son­de­re Diät? Ich lie­be Ei­er. Ich es­se wel­che hier aus der Um­ge­bung von frei­lau­fen­den Bio-Hüh­nern, und außer­dem viel Grün­zeug. Koh­le­hy­dra­te las­se ich so weit wie mög­lich weg, mit Aus­nah­me von Reis, den es bei mir viel­leicht drei­mal die Wo­che zum Abend­es­sen gibt.

Wie geht dei­ne täg­li­che Rou­ti­ne? Wie sieht ein ty­pi­scher Mor­gen in der “Ca­sa del Gray” aus? Früher war der sehr struk­tu­riert und li­ne­ar, aber in­zwi­schen lass ich mir mehr Spiel­raum. Ich ar­bei­te viel we­ni­ger mit Kli­en­ten als früher – höchs­tens vier oder fünf pro Wo­che. Da­durch ist mein Mor­gen sehr ent­spannt. Zu­erst ein ge­sun­des Frühs­tück. Dann ü­be ich Yo­ga, me­di­tie­re, und nach­mit­tags he­be ich ein paar Ge­wich­te. Den üb­ri­gen Tag schrei­be ich oder ma­che mei­nen Büro­kram. Al­les sehr ent­spannt. Abends le­se ich sehr, sehr viel. Zur­zeit ge­ra­de zwei Bücher, eins über Shao­lin Kung Fu, im an­de­ren geht es um Qi Gong.

Du bist viel auf Rei­sen und hast auch sonst al­ler­hand zu tun. Wie fin­dest du Zeit für dei­ne Pra­xis? Manch­mal ü­be ich nicht. Wenn mir für ei­ne lan­ge Ses­si­on die Zeit fehlt, ma­che ich viel­leicht ei­ne Vier­tel­s­tun­de star­ke Ar­beit am Kern und Hüft­deh­nungs­übun­gen. Fürs Me­di­tie­ren neh­me ich mir aber im­mer die Zeit, und wenn’s nur fünf Mi­nu­ten sind. Dann stell ich mir den We­cker und ge­lo­be, mich nicht eher zu rüh­ren, bis ich mir die­sen Mo­ment für Tie­fen­at­mung ge­nom­men ha­be.

Was sagst du Leu­ten, die mei­nen, sie hät­ten zum Me­di­tie­ren kei­ne Zeit oder den Kopf so voll, dass sie sich’s nicht leis­ten kön­nen, mal für ei­nen Mo­ment still zu sein? Fünf Mi­nu­ten am Tag, das kann je­der. Stell ein­fach den Ti­mer auf dei­nem Te­le­fon ein und schließ die Au­gen. Die Me­di­ta­ti­on kommt von al­lein. Du musst nur erst ler­nen, still zu sit­zen. Lass die Ge­dan­ken doch um­her­schwei­fen – das ist egal. Du bist doch kein Mönch. Du brauchst dei­nen Mind nicht völ­lig leer­zu­räu­men. Nimm dir fünf Mi­nu­ten Zeit und at­me. Das hast du dir ver­dient.

Wie wür­dest du dich be­schrei­ben? Außer dass ich ganz schön frech sein kann? Na gut, im Ernst: Als Yo­gi-Krie­ger, der ei­ne Lie­bes­ge­schich­te mit dem Le­ben hat.

Wel­ches Tier kommt dir vom We­sen her am nächs­ten? Ich wür­de sa­gen der Fuchs. Ich brech gern die Re­geln. Ich bleib nachts gern lan­ge auf und ge­ra­te lau­fend in Schwie­rig­kei­ten we­gen Sa­chen, die ich bes­ser blei­ben las­sen soll­te.

Wel­che Rol­le spielt Mu­sik in dei­nem Le­ben und in dei­ner Pra­xis? Was hörst du zur­zeit? Und wel­cher Song wird im­mer dein Lieb­lings­song sein? Kein Witz, aber die­se gan­ze Hei­ti-Tei­ti-Yo­ga-Mu­sik hö­re ich nicht. Ich steh auf Rap und R’n’B, wenn ich auf der Mat­te bin, auch auf Tran­ce Hou­se. Im Mo­ment läuft bei mir dau­ernd Dra­kes Plat­te „Views“. Beim Yo­ga hö­re ich zur­zeit ei­gent­lich nichts an­de­res.

Wofür bist du dank­bar? Frag bes­ser, wem! Mei­ner Mut­ter. Je­den Tag. Sie ist die ei­ne.

Was ist für dich die Es­senz der Lie­be? Lie­be ist ü­be­r­all, sie ist in je­dem und in al­len Din­gen. Sie ist das Al­les, das ist.

Hast du ein Man­tra oder ein be­son­de­res Ge­bet? Ich lie­be das Om Na­ma Shi­va­ya. Om – der Klang der Schöp­fung. Na­ma – mit et­was wer­den. Shi­va­ya – das All der Schöp­fung.


Holy Hips – Hei­li­ge Hüf­ten

Im Yo­ga wer­den die Hüft­beu­ger als funk­tio­na­ler Raum ver­s­tan­den, der das Sa­kral­cha­kra schützt, wel­ches im Kör­per das Ele­ment Was­ser re­prä­sen­tiert. Die­ser Be­reich zeigt an, ob wir in Fluss sind, uns in der Be­we­gung wohl füh­len und zu­las­sen kön­nen, dem emo­tio­na­len Selbst Aus­druck zu ge­ben. Sta­bi­lität, Of­fen­heit und Kraft in den Hüf­ten sind we­sent­lich für ei­ne aus­ge­g­li­che­ne Yo­ga-Pra­xis, doch dar­über hin­aus sind sie auch im All­tag sehr hilf­reich. Hast du Raum in den Hüf­ten, nimmt das den Druck aus der Len­den­wir­bel­säu­le und aus dem un­te­ren Rü­cken. Bei sei­nem dreis­tün­di­gen Work­shop lei­tet Kyle Gray durch ei­nen Yo­ga-Flow, bei dem du fest­s­tel­len wirst, dass die Hüf­ten nicht nur stark mit den Emo­tio­nen ver­bun­den sind, son­dern auch die Pfor­te zum Her­zen bil­den. Am Be­ginn der Übung steht ei­ne Me­di­ta­ti­on, bei der wir den in­ne­ren Leh­rer will­kom­men heißen und ihn (oder sie) um Hil­fe bit­ten. Be­lebt von tie­fem, gleich­mäßi­gem Atem las­sen wir zu, dass der ge­gen­wär­ti­ge Mo­ment uns in ei­nem ge­schütz­ten Raum hält, so dass wir lie­be­voll auch Raum im In­nern schaf­fen kön­nen. Nach­dem wir den Rü­cken durch sanf­tes Deh­nen und eben­sol­che Dre­hun­gen ge­schmei­dig ge­macht ha­ben, wirst du durch ei­ne Se­quenz ge­führt, die dem Auf­wär­men des Kerns und dem Kraft­auf­bau dient. Dann geht es wei­ter durch ei­nen fließen­den Ab­schnitt, bei dem es um die Stär­kung von Schul­tern und Ar­men geht, ehe wir uns schließ­lich tief in den Be­reich hin­ein­be­we­gen, der die Hüf­ten um­gibt. Ba­sie­rend auf der In­ten­sität der Hüf­ten und der Kraft aus der Mit­te, wirst du im Fol­gen­den wei­ter zum Herz­raum ge­lei­tet, wo es Platz zu schaf­fen und ein neu­es Ge­fühl der Of­fen­heit zu er­fah­ren gilt. Ab­schließend geht es durch ei­ni­ge Ent­span­nungs­hal­tun­gen, um das Ner­ven­sys­tem und den Kör­per zur Ru­he zu brin­gen, ehe wir den Kurs in un­ter­s­tütz­ter Ent­span­nung ab­schließen.

Li­ve er­le­ben!

KYLE GRAY: Holy Hips – Hei­li­ge Hüf­ten Yo­ga-Work­shop • Ter­min: 29. Sep­tem­ber 2016 Do. 18-21 Uhr • Teil­neh­mer­be­trag VVK 45 Eu­ro, AK 55 Eu­ro • Ort: Tou­lou­se, HH-Bah­ren­feld In­for­ma­ti­on & An­mel­dung: Wra­ge Events, events@wra­ge.de, 040-413297-15, wra­ge.de Of­fe­ne Stun­de mit Kyle Gray bei lu­lu­le­mon Ter­min: 29. Sep­tem­ber 2016 • 8.30 - 9.30 Uhr Ort: lu­lu­le­mon ath­le­ti­ca Ham­burg, Post­stras­se 9-11, 20354 Ham­burg

 

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