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KGS Hamburg Magazin Artikel (Mai 2012)

Das Tref­fen der En­gel

Zum sieb­ten Mal fin­det An­fang Ju­ni der In­ter­na­tio­na­le En­gel­kon­gress statt. Auch die­ses Mal wird das Zu­sam­men­kom­men von Men­schen und We­sen der geis­ti­gen Welt ein star­kes En­er­gie­feld kre­ie­ren und die hei­len­de Kraft der En­gel wird vie­le, vie­le Her­zen be­rüh­ren. Am Kon­gress­wo­chen­en­de fin­den Chan­ne­lings, Me­di­ta­tio­nen, Vor­trä­ge und Work­shops statt – und auch vor und nach dem Kon­gress ge­ben ei­ni­ge der Re­fe­ren­ten zu­sätz­lich Se­mi­na­re. Wir stel­len Ih­nen die En­ge­l­ex­per­ten vor.

Über Jahr­hun­der­te hin­weg schie­nen En­gel haupt­säch­lich ei­ne Sa­che für Ma­ler, Dich­ter und Theo­lo­gen zu sein. En­gel se­hen, mit ih­nen um­ge­hen, gar von ih­nen Bot­schaf­ten emp­fan­gen – das schien das Pri­vi­leg von Pro­phe­ten und Poe­ten. Man­chem jag­ten sie eher Schau­der ein, als dass sie ihm Trost spen­de­ten. „Wer, wenn ich schrie, hör­te mich denn aus der En­gel Ord­nun­gen? Und ge­setzt selbst, es näh­me ei­ner mich plötz­lich ans Herz: ich ver­gin­ge von sei­nem stär­ke­ren Da­sein“, schrieb Rai­ner Ma­ria Ril­ke in ei­nem der Ge­dich­te sei­ner Dui­ne­ser Ele­gi­en. Zwei­fel, ja, Ver­zweif­lung spricht aus die­sen Wor­ten. En­gel sind stark, En­gel sind mäch­tig, wir Men­schen sind klein und nich­tig, so lässt sich die Bot­schaft des Dich­ters le­sen.

Heu­te klingt sie an­ders. Seit ei­ni­ger Zeit meh­ren sich die Stim­men je­ner – und es sind ganz ge­wöhn­li­che Men­schen oh­ne theo­lo­gi­sche Vor­bil­dung, oh­ne kunst­ge­schicht­li­chen Back­ground oder li­te­ra­ri­sches Sen­dungs­be­wusst­sein – die sa­gen: Ich ha­be En­gel ge­se­hen, sie sind mir all­zeit ge­gen­wär­tig. Sie kom­men, wenn ich sie ru­fe, und sie hel­fen mir. Al­le, die von sich sa­gen, ei­nem oder meh­re­ren En­gel­we­sen be­geg­net zu sein, ver­wei­sen auf die Be­reit­schaft der En­gel, die Men­schen zu be­g­lei­ten und zu füh­ren. Ein­zi­ge Be­din­gung: Sie wol­len ge­fragt wer­den, sie müs­sen ge­fragt wer­den. En­gel, so scheint es, funk­tio­nie­ren nach dem Prin­zip der Nicht­ein­mi­schung. Sie re­spek­tie­ren stets et­was, das sich nicht in al­len Le­bens­la­gen als die bes­te Er­run­gen­schaft der Schöp­fung er­wie­sen hat: den frei­en Wil­len des Men­schen.

In Ham­burg kom­men An­fang Ju­ni 2012 zum sieb­ten Mal in Fol­ge Men­schen zum all­jähr­lich statt­fin­den­den In­ter­na­tio­na­len En­gel­kon­gress zu­sam­men. Vie­le von ih­nen hat­ten ei­ne oder meh­re­re Er­fah­run­gen mit En­geln. An­de­re hof­fen auf ei­ne Be­geg­nung mit den En­geln, denn sie ha­ben viel dar­über ge­le­sen und spü­ren dar­in ei­ne Wahr­heit, die sie un­mit­tel­bar be­trifft. Sie le­sen Zei­chen am We­ges­rand und ver­su­chen her­aus­zu­fin­den, ob sie Bot­schaf­ten der En­gel­welt sind – Fe­dern, Wol­ken, ein plötz­li­cher Hauch. Sie ü­ben, ih­rer In­tui­ti­on zu ver­trau­en, in sich Raum zu schaf­fen für das En­gel­wort. Und sie ü­ben, an­de­ren ge­gen­über mit der Stim­me des Her­zens zu sp­re­chen. En­gel sind ein Teil un­se­rer Kul­tur, und es wächst ein Be­wusst­sein da­für, dass sie uns ge­ra­de jetzt, in die­ser un­über­sicht­li­chen und von Kri­sen, Un­ru­hen und Na­tur­ka­ta­s­tro­phen ge­schüt­tel­ten Welt, viel zu sa­gen ha­ben.

Nam­haf­te in­ter­na­tio­na­le En­gel-Me­di­en und Au­to­ren kom­men zum Kon­gress in die Elb­me­tro­po­le – al­len vor­an Do­re­en Vir­tue, die die Ver­an­s­tal­tung am Sams­tag er­öff­net. Wer sie je auf der Büh­ne er­lebt hat, dem wird ne­ben ih­rer ei­ge­nen durch­aus en­gel­haf­ten Er­sch­ei­nung ihr selbst­ver­s­tänd­li­cher Um­gang mit den En­geln in Er­in­ne­rung ge­b­lie­ben sein. Mü­he­los kom­mu­ni­ziert die­se cha­ris­ma­ti­sche Frau et­wa mit Erz­en­gel Ra­pha­el oder Mi­cha­el, um dem Pu­b­li­kum die Bot­schaf­ten der En­gel wei­ter­zu­ge­ben. Wer sie re­den hört, der spürt ih­ren Her­zens­wunsch, dass je­der Mensch mit sei­nen En­geln in Ver­bin­dung tre­ten mö­ge und sich der wir­kungs­vol­len En­er­gie be­wusst wer­de. Le­sen Sie auch das In­ter­view mit Do­re­en Vir­tue.

Auch Dia­na Co­oper wird mit Span­nung er­war­tet. Sie ist Eng­lands be­kann­tes­te Au­to­rin zu den The­men En­gel, Auf­ge­s­tie­ge­ne Meis­ter und At­lan­tis. Ih­re Auf­trit­te bei den bis­he­ri­gen En­gel­kon­g­res­sen ge­hör­ten für vie­le Teil­neh­mer zu den Hö­he­punk­ten. In die­sem Jahr möch­te Dia­na Co­oper be­schrei­ben, wie uns die En­gel da­bei un­ter­s­tüt­zen kön­nen, ei­ne be­frie­di­gen­de Ar­beit zu fin­den, Be­zie­hun­gen zu hei­len und Fa­mi­li­en zu ver­ei­nen. Die ge­sam­te Welt durch­läuft mit der Zei­ten­wen­de 2012 ei­ne Zeit der Um­brü­che und Ver­än­de­run­gen, ei­nen Wan­del, bei dem die En­gel un­ter­s­tüt­zend hel­fen kön­nen. Dia­na Co­oper zeigt, wie wir die Kräf­te der Ele­men­te ver­s­te­hen und nutz­bar ma­chen kön­nen, da­mit der Über­gang si­cher ge­lingt. 

Ja­na Haas
 ist be­kannt da­für, dass sie kos­mi­sche Di­men­sio­nen wahr­nimmt, sie sieht Geist­we­sen wie En­gel, Na­tur­we­sen und Ver­s­tor­be­ne und kann mit ih­nen kom­mu­ni­zie­ren. Im Con­gress Cen­trum Ham­burg wird sie den Teil­neh­mern die Welt jen­seits un­se­rer Wahr­neh­mung zei­gen und da­bei auf die wich­tigs­ten Le­bens­fra­gen ein­ge­hen (le­sen Sie auch das In­ter­view mit Ja­na Haas). 

Sab­ri­na Fox wird von ih­rem Pu­b­li­kum be­son­ders für die bo­den­s­tän­di­ge, hu­mor­vol­le und ehr­li­che Art ge­liebt, mit der sie kom­pli­zier­te spi­ri­tu­el­le The­men er­klärt. Mit ei­ner Mi­schung aus Of­fen­heit, Wär­me und Hu­mor regt die Au­to­rin da­zu an, den ei­ge­nen Weg zur See­le und da­mit zu Gott zu er­for­schen. 

Pas­cal Vog­gen­hu­ber
 wird über sei­ne Ar­beit als Me­di­um er­zäh­len und wie die geis­ti­ge Welt, En­gel und Geist­füh­rer mit ihm kom­mu­ni­zie­ren. Er er­klärt, wie es ihm mög­lich ist, mit Ver­s­tor­be­nen in Kon­takt zu tre­ten, und wird die­se „Jen­seits­kon­tak­te“ li­ve de­mons­trie­ren. Zu­dem zeigt er den Teil­neh­mern, wie sie mit Hil­fe von täg­li­chen Ri­tua­len ler­nen kön­nen, die Ver­bin­dung zur geis­ti­gen Welt auf­zu­bau­en. Mit der Wahr­neh­mung von En­geln und Geist­füh­rern kön­nen wir ler­nen, un­se­ren All­tag leich­ter zu ma­chen, Pro­b­le­me im Be­ruf, in der Lie­be und im täg­li­chen Um­gang mit Men­schen zu lö­sen.

Radleigh Va­len­ti­ne
 hat­te sei­ne ers­te Be­geg­nung mit dem Ta­rot vor über zwan­zig Jah­ren. Seit­dem hat er sich ein tie­fes Wis­sen an­ge­eig­net, das in Do­re­en Vir­tu­es neu­es Kar­ten­deck ein­ge­f­los­sen ist. Mit den En­geln und der Ar­beit von Do­re­en Vir­tue kam Radleigh 2003 in Kon­takt und nahm an vie­len ih­rer Se­mi­na­re teil. Bald schon fing er an, sei­ne Ta­rot-Sit­zun­gen mit den An­gel-Rea­dings zu kom­bi­nie­ren. Das Ta­rot der En­gel von Do­re­en Vir­tue und Radleigh Va­len­ti­ne ver­bin­det die al­te Weis­heit des Ta­rot mit der sanf­ten Kraft der En­gel. Auf dem En­gel­kon­gress stel­len die bei­den ge­mein­sam das Ta­rot vor und ge­ben erst­mals auf der Büh­ne Ta­rot-Rea­dings. 

Isa­bel­le von Fal­lois hat­te nach ei­nem Nah­tod­er­leb­nis im Al­ter von acht Jah­ren im­mer wie­der Zu­kunfts­träu­me und Vi­sio­nen. Doch erst auf­grund ei­ner le­bens­be­droh­li­chen Er­kran­kung vor elf Jah­ren be­gann sie, sich in­ten­siv mit En­geln zu be­schäf­ti­gen. In­ner­halb kur­zer Zeit er­hielt sie ge­naue An­wei­sun­gen von den Erz­en­geln und wur­de wie­der voll­kom­men ge­sund. Heu­te reist sie durch die Welt, hat Bü­cher ge­schrie­ben, mehr als 50 ge­chan­nel­te Me­di­ta­tio­nen auf­ge­nom­men und lei­tet das von ihr ent­wi­ckel­te in­ter­na­tio­nal er­folg­rei­che An­gel Life Coach Trai­ning. So­wohl mit ih­rer spi­ri­tu­el­len Ar­beit als auch als Pia­nis­tin möch­te sie die Her­zen der Men­schen öff­nen und ih­nen hel­fen, ein er­füll­tes Le­ben zu füh­ren. In die­sem Jahr zeigt Isa­bel­le von Fal­lois den Kon­gress-Be­su­chern, wie es mög­lich ist, das Le­ben mit Hil­fe der En­gel zu ver­än­dern und den Träu­men ein Stück nä­her zu kom­men.

Lor­na Byr­ne
 er­kann­te schon als klei­nes Mäd­chen, dass sie über ei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­che Fä­hig­keit ver­fügt: Sie kann En­gel und Licht­we­sen wahr­neh­men. Ihr Le­ben lang be­g­lei­ten sie die­se We­sen von gro­ßer Schön­heit, un­ter ih­nen auch Erz­en­gel und der Pro­phet Eli­ja. Auf­ge­wach­sen im Ir­land der 60er-Jah­re, er­fuhr sie Ar­mut, Aus­gren­zung und per­sön­li­ches Leid, und es wa­ren im­mer wie­der die En­gel, die ihr nach Schick­sals­schlä­gen neu­en Mut schenk­ten und hal­fen, ih­rem Le­ben ei­ne po­si­ti­ve Wen­de zu ge­ben. Heu­te ist Lor­na Byr­ne ei­ne sehr be­kann­te Au­to­rin, die ih­re Ga­be für das Wohl an­de­rer Men­schen ver­wen­det. Sie lei­tet vor dem Kon­gress ein Abend­se­mi­nar in Ham­burg.


 

Quelle: KGS Hamburg Magazin (05/2012)