EIN INTERVIEW ÜBER DIE WAHRE VERBINDUNG ZU DEN ENGELN
Kyle Gray

Kyle, erinnerst du dich an dein Leben vor den Engeln?
Ja, absolut. Sie kamen zwar sehr früh in mein Leben – ich war vierzehn, fast fünfzehn –, aber ich erinnere mich noch daran, wie sich das Leben vor dieser Veränderung angefühlt hat.
Ich war ein gewöhnlicher Teenager, der versuchte, sich selbst und seinen Platz in der Welt zu finden. Aber ich hatte große Probleme mit meinem Selbstwertgefühl und meinem Selbstvertrauen. Ich hatte ständig das Gefühl, nicht dazuzugehören, und darunter lag ein Gefühl der Unsicherheit – emotional, spirituell, sogar existenziell.
Ich habe mich sehr früh mit den großen Fragen auseinandergesetzt. Fragen über Gott, darüber, warum wir hier sind und wie ich in der Beziehung zur Religion stand. Es war eine schwierige Zeit. Ich wusste, dass ich anders war als andere Menschen, das spürte ich ganz deutlich, aber ich hatte noch nicht die Worte, um es zu erklären. Rückblickend hatte ich wahrscheinlich viele der gleichen Herausforderungen wie andere in meinem Alter auch, aber ich konnte nicht in Worte fassen, was in mir vorging.
Was ich noch sehr deutlich in Erinnerung habe, ist, wie radikal sich mein Leben veränderte, als die Engel Teil meines Lebens wurden. Mein Verhalten änderte sich. Meine Sichtweise änderte sich. Mein Fokus, meine Energie, mein Sinn für Ziele, mein Tatendrang.
Was hat sich für dich persönlich am meisten verändert, seitdem dich die Engel begleiten?
Das Wichtigste, was sich für mich verändert hat, ist meine Beziehung zu Gott.
Ich bin in einem christlichen Haushalt aufgewachsen. Ich ging mit meiner Familie in die Kirche, und die Form des Glaubens, die ich dort kennenlernte, prägte mein frühes Verständnis vom Göttlichen auf eine eher schwierige Weise. Es entstand das Gefühl, nicht auszureichen, immer zu versuchen, besser zu werden, immer Gott gefallen zu wollen, aber nie ganz anzukommen. Ich hatte ständig das Gefühl, nicht gut genug zu sein, ein Sünder zu sein, mir Liebe oder Anerkennung verdienen zu müssen.
In vielerlei Hinsicht musste ich mich von Gott entfernen, um die Engel zu entdecken – und dann später von einem ganz anderen Ort aus zu Gott zurückkehren.
Die größte Veränderung, die die Engel in mein Leben gebracht haben, war folgende: Sie halfen mir, Gott wirklich zu erfahren, anstatt nur über Gott zu lernen. Und durch diese Erfahrung habe ich verstanden, dass Gott keine Meinung über mich hat. Stattdessen begegnete ich bedingungsloser Liebe und Barmherzigkeit. Solch eine Begegnung verändert alles. Wenn man nicht mehr das Gefühl hat, sich anstrengen zu müssen um etwas wert zu, wird man einfach so angenommen, wie man ist. Und paradoxerweise ist es genau das, was einem hilft, ein gutes Leben zu führen.
Das alte Denkmuster bestand darin, die „richtigen” Entscheidungen zu treffen, um Gott zu gefallen. Durch die Engel habe ich erfahren, dass das Göttliche mich als Teil von sich selbst sieht – und sich daher nicht von mir trennt. Aus diesem Grund kann Gott mir gegenüber nur Barmherzigkeit und Liebe empfinden.
Wenn man das wirklich versteht und sich daran erinnert, ändern sich die eigenen Entscheidungen ganz natürlich. Man neigt dazu, mit mehr Achtsamkeit, mehr Verantwortung und mehr Mitgefühl zu handeln – sich selbst gegenüber sowie auch anderen. Und wenn man doch einmal einen Fehler macht, verurteilt einen das Göttliche nicht – es hilft einem, ihn zu korrigieren. Die größte Veränderung, die die Engel in mein Leben gebracht haben, war also das Wissen, dass das Göttliche mich trotzdem liebt. Und dieses Wissen hat alles verändert.
Gleichzeitig ist mein Alltag ganz normal. Ich lebe mit meinem Partner und unseren vier Hunden zu Hause. Ich gehe morgens und abends mit ihnen spazieren, arbeite im Homeoffice und verbringe viel Zeit damit, ins Fitnessstudio zu gehen, einzukaufen und zu kochen – all die normalen, menschlichen Dinge. Von außen betrachtet ist mein Leben also ganz normal.
Aber dabei gibt es ein ständiges Gefühl der Sinnhaftigkeit. Den inneren Antrieb und den Wunsch, andere Menschen zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, zu verstehen, dass das Leben nicht nur das ist, was wir an der Oberfläche sehen. Dass wir Teil einer größeren Entwicklung sind und dass jeder von uns dabei eine Rolle spielt und wir alle etwas Sinnvolles beitragen können. Und, dass wir alle die Fähigkeit haben, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Gibt es in deinem Leben auch Tage ohne die Engel?
Nein, niemals.
Wie genau fühlt sich denn solch eine Beziehung mit den Engeln an?
Ein Leben zu führen, das von Engeln geleitet wird, ist phänomenal. Das Wissen, dass ich nicht allein bin, gibt mir unendlich viel Kraft und Halt. Ich habe vor langer Zeit gelernt, dass Engel uns zwar in Momenten großer Not unbedingt helfen, aber auch gerne in unser tägliches Leben eingeladen werden. Die Verbindung muss nicht kompliziert sein.
Ich halte meine Beziehung zu den Engeln einfach. Meistens, wenn ich aufwache – und ich bin ehrlich, manchmal vergesse ich es, wenn der Tag schnell beginnt – nehme ich mir einen Moment Zeit und spreche ein einfaches Gebet:
„Danke, Engel, dass ihr mich an eure Gegenwart erinnert. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ihr da seid. Danke, dass ihr mir offenbart, was ich wissen muss, wohin ich gehen muss und was ich sagen muss. Ich übergebe euch meinen Tag in dem Wissen, dass nur Gutes vor mir liegt. Und so ist es.“
Abends bete ich und verbringe dann Zeit in Stille. Ich bitte meine Engel, mir dabei zu helfen, alle Energien des Tages zu klären, die ich aufgenommen habe und die sich schwer oder fehlgeleitet anfühlen – und mich vor dem Schlafengehen wieder in ein Gefühl des inneren Friedens zurückzubringen.
Ein großer Teil meiner Verbindung zu den Engeln geschieht aber natürlich auch durch meine Arbeit. Für meine Online-Community gebe ich jeden Monat einen Engel-Workshop zu einem anderen Thena, sodass ich ständig im kreativen Dialog mit den Engeln stehe, um zu erkennen, was der Schwerpunkt des Workshops sein sollte, wie ich es vermitteln soll und was für die Community am wichtigsten ist. Das geschieht durch Schreiben, Gebete und Meditation. Dieser Prozess selbst ist eine Form der Verbundenheit.
Und dann gibt es Momente, in denen ich wirklich Unterstützung brauche – Zeiten der Dunkelheit, Unsicherheit oder des Schmerzes. In solchen Momenten wende ich mich einfach nach innen. Ich stelle mir Engel aus höchstem goldenem Licht vor, die ihre heilenden Hände auf die Situation legen, und ich vertraue darauf, dass das Licht dorthin gebracht wird, wo es gebraucht wird.
Das ist nichts Großes oder Anstrengendes. Es ist ein stilles, tiefes Wissen in meinem Herzen, dass die Engel bei mir sind – dass sie mich in allen Momenten des Lebens führen, unterstützen und begleiten. Ich habe zwar meine spirituelle Praxis, zu der ich täglich zurückkehre, aber in Wahrheit sind die Engel in jedem Bereich meines Lebens präsent – in der Arbeit, in der Kreativität, in Engelgebeten und in der Meditation.
Erzähle uns von den Engelgebeten. Welchen Teil der Kommunikation machen sie aus?
Als ich anfing, mit Engeln zu arbeiten, wurde mir etwas Wichtiges klar: Engel wollen weder Lob noch Verehrung oder Anerkennung. Aber etwas zutiefst Heiliges geschieht, wenn wir in ihrer Gegenwart Dankbarkeit empfinden.
Sie lieben es, unsere Dankbarkeit zu empfangen – nicht, weil sie sie brauchen, sondern weil sie erkennen, was Dankbarkeit in uns bewirkt. Durch Dankbarkeit öffnen wir uns für Wunder und ziehen Segen an. Ich konnte wirklich spüren, wie meine Engel sich freuten, wenn meine Dankbarkeit echt und von Herzen kam. Da wurde mir klar, dass hier etwas Mächtiges am Werk ist.
So viele Menschen kommen in Momenten der Verzweiflung zum Gebet – ich glaube zwar nicht, dass diese Gebete ignoriert werden, aber Verzweiflung bringt oft Angst mit sich: Angst, nicht gehört zu werden, Angst, dass nicht geholfen wird. Das kann manchmal eine Art Blockade erzeugen. Ich habe bemerkt, dass sich etwas veränderte, als ich von „Bitte hilf mir” zu „Danke, dass du mir hilfst” wechselte.
Anstatt zu sagen: „Bitte, Engel, helft mir dabei”, begann ich zu sagen: „Danke, Engel, dass ihr mir dabei helft”, als ob die Hilfe bereits da wäre. Diese Bewusstseinsveränderung, die Erkenntnis, dass die Unterstützung bereits da ist, ermöglichte es, dass sich wundervolle Dinge entfalteten.
Zunächst war es, um ehrlich zu sein, eher situationsbedingt und ergebnisorientiert. Ich sagte: „Danke, Engel, dass ihr mir mit dieser Situation helft“, und beobachtete dann, wie sich die Situation löste. Aber mit der Zeit wurden die Gebete tiefer. Ich hörte auf, um Ergebnisse zu bitten, und begann, Zustände des Seins herbeizurufen. Anstatt also zu sagen: „Danke, Engel, dass ihr mir helft, den Job zu bekommen“, sagte ich etwas wie: „Danke, Engel, dass ihr mich mit einem Licht der Zuversicht umgebt. Es fühlt sich so gut an, heute diesen Raum zu betreten, in dem Wissen, dass ihr bei mir seid und dass sich nur Gutes entfalten wird.“
Es geht nicht darum, die Engel zu bitten, unser Leben für uns zu leben, sondern darum, das Leben mit Anmut durch uns hindurchfließen zu lassen. Ein Engelgebet ist also ganz einfach. Es ist, wenn man „Danke“ statt „Bitte“ sagt. Es geht darum, sein Herz zu öffnen, um die Hilfe zu empfangen, von der man bereits weiß, dass sie da ist.
»In vielerlei Hinsicht musste ich mich von Gott entfernen, um die Engel zu entdecken – und dann später von einem ganz anderen Ort aus zu Gott zurückkehren.«
Also sind Engelgebete eine Art der Kommunikation mit der göttlichen Welt?
Im Prinzip ja. Letztendlich geht es beim Gebet darum, das Gefühl der Distanz zwischen uns und dem Göttlichen aufzulösen. Es geht darum eine Beziehung aufzubauen und zuzulassen, dass dieser Moment der Verbindung uns genau so hält, wie wir sind. Beim Gebet geht es in erster Linie um Verbindung, Beziehung, Gemeinschaft. Also alles, was man für eine Kommunikation braucht.
Muss man bei dieser Form der Kommunikation etwas beachten?
Eines der wichtigsten Dinge, die wir beim Beten beachten sollten, ist unsere Bereitschaft, unsere eigene egoistische Vorstellung davon, wie ein „erhörtes Gebet“ aussehen sollte, loszulassen.
Wenn wir beten, haben wir oft eine Vorstellung davon, wie dieses Gebet erhört werden muss, damit wir glauben können, dass die Engel uns zuhören. Das ist der Punkt, an dem viele unserer Gebete still und leise zerfallen. Beim Beten geht es nicht darum, etwas zu erbitten – es geht darum, sich selbst und sein Leben in das Vertrauen einer höheren Ebene zu begeben und dieser zu erlauben, einen zum bestmöglichen Ergebnis für alle Beteiligten zu führen.
Wenn wir uns in einer Situation der Angst oder Verzweiflung befinden, neigen wir sehr leicht dazu, nur noch einen einzigen Gedanken zu haben. Wir können uns selbst davon überzeugen, dass dieses bestimmte Ergebnis eintreten muss, sonst wird es uns nicht gut gehen. Aber das Gebet lädt uns ein, diese Vorstellung zu lockern. Es fordert uns auf, zuzulassen, dass die Antwort auf eine Weise kommt, die wir vielleicht nicht erwartet haben. Für mich war diese Erkenntnis ein wirklicher Durchbruch.
Man kann immer wieder zum Gebet zurückkehren. Am hilfreichsten finde ich es, den Tonfall sanft zu verändern. Anstatt wiederholt zu sagen: „Bitte, Gott, hilf mir“ oder „Bitte, Engel, helft mir“, können wir Vertrauen entwickeln, indem wir etwas sagen wie:
„Danke für eure anhaltende Unterstützung. Danke, ihr Engel, dass ihr eure heilenden Hände auf diese Situation legt und sie zum besten und höchsten Wohl für alle Beteiligten löst. Ich vertraue auf eure Gegenwart, euer Licht und eure Kraft, in dem Wissen, dass ich durch die Gnade des Schöpfers zur bestmöglichen Lösung geführt werde. Und so ist es.“
Wenn man sich dem Gebet auf diese Weise nähert, wird es zu einem Ort der Zuflucht. Ein Ort, an dem Ängste nachlassen und innerer Frieden gefunden werden kann. Man bittet nicht mehr, man lässt sich auf die Verbundenheit ein.
Das klingt sehr heilsam. Woher weiß ich aber, dass meine Engel mich wirklich hören?
Die Engel hören jedes einzelne unserer Gebete. Sie hören in jedem Moment zu. Sie tauchen nicht nur kurz auf und verschwinden wieder, sie sind ständig bei uns. Und wenn wir beten, hören sie uns nicht nur zu – sie halten uns dabei. So kann das Gebet für dich zu einem Ort des emotionalen, mentalen oder spirituellen Wohlbefindens werden.
Zu wissen, ob deine Gebete erhört werden, hängt nicht immer davon ab, dass etwas Signifikantes im Außen geschieht. Manchmal gibt es diese unbestreitbaren Momente, in denen sich eine Situation plötzlich auf große, unerwartete Weise verändert. Diese radikalen Veränderungen können sich wie ein sehr klares Ja des Universums anfühlen.
Aber auf einer tieferen, spirituelleren Ebene ist das deutlichste Zeichen oft, wie du dich fühlst.
Ich habe festgestellt, dass sich die Situation, um die ich mir Sorgen mache, zu entspannen beginnt, wenn ein Gebet erhört wird. Vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit. Meine emotionale Reaktion verändert sich. Ich fühle mich ruhiger. Ich reagiere anders. Die Angst lässt nach. Und allein diese Veränderung ist oft das erste Zeichen dafür, dass das Gebet erhört wurde. Sie kommen nicht immer sofort, aber wenn sie kommen, sind sie bedeutungsvoll. Vielleicht findest du eine Feder auf deinem Weg. Vielleicht hörst du im Radio ein Lied, das sich wie eine direkte Antwort anfühlt. Vielleicht bietet dir jemand unerwartet Unterstützung für etwas an, worum du gebetet hast.
Wenn du spürst, dass ein Engel dir ein Zeichen sendet, ist das in der Regel ein Hinweis darauf, dass dein Gebet erhört wurde – und dass es auf seine Weise bereits beantwortet wird.
Was genau sind Engelzeichen und wie erkennt man sie?
Zeichen können alles Mögliche sein. Du weißt, dass es sich um ein Zeichen handelt, wenn du es erlebst. Das kann das Finden einer Feder, das Hören eines Namens oder einer Botschaft in einem Lied, das Sehen einer Zahlenkombination oder das tägliche Erblicken eines bestimmten Vogels in deinem Garten sein – die Zeichen kommen mit einer starken Energie.
Es gibt viele verschiedene Zeichen, wobei jedes Zeichen eine individuelle Botschaft und Interpretation hat. Das Wichtigste, was wir über Zeichen wissen müssen, ist: Sie treten nur auf, wenn wir auf dem richtigen Weg sind. Damit du ein Zeichen empfangen und erfahren kannst, musst du in der richtigen Ausrichtung sein. Ausrichtung bedeutet für mich, dass du in deiner Wahrheit verankert bist und auf die authentischste Weise lebst, die möglich ist. Wenn du die Dinge aus dem Herzen heraus tust und deine Wahrheit lebst, werden sich auch die Zeichen stark zeigen.
Das ist der Grund, warum die Zeichen oft am deutlichsten sind, wenn wir zum ersten Mal beginnen, uns für Engel zu interessieren. Oft befinden wir uns in einer schwierigen Phase oder machen etwas durch, wenn wir uns für unseren spirituellen Weg öffnen – das bezeichnen wir als spirituelles Erwachen. In diesem Moment werden wir dazu inspiriert, authentischer zu leben und oft beginnen wir, uns von Menschen, Energien und einschränkenden Glaubenssätzen zu trennen, von denen wir wissen, dass sie uns oder unserer Bestimmung auf der Erde nicht dienen – als Antwort auf unsere Hingabe an die Heilung zeigen sich dann die Zeichen.
Hast du noch eine Botschaft, die du mit uns teilen möchtest?
Lange Zeit haben viele Menschen in der spirituellen Welt ihre Beziehung zu Gott, den Engeln oder dem Göttlichen als transaktional betrachtet: „Wenn ich dies tue, gibst du mir das. Wenn ich genug glaube, werde ich empfangen.“ Und obwohl das für manche ein Einstiegspunkt sein mag, ist es nicht der Ort, an dem die Beziehung bleiben soll.
Beim Gebet geht es nicht nur darum, von den Engeln zu empfangen, sondern auch darum, sich von ihnen in Empfang nehmen zu lassen. Wenn wir beten, treten wir in eine Verbindung ein. Wir teilen mit dem Göttlichen und lassen das Göttliche an unserem Leben teilhaben – nicht immer durch Antworten, Zeichen oder Führung, sondern oft einfach durch Präsenz.
An dieser Stelle beginnt sich für mich die moderne Diskussion über Manifestation als begrenzt anzufühlen. Heutzutage ist Manifestation in der Spiritualität zu einer Art Maßstab für Erfolg geworden – Hat es funktioniert? Ist das Ereignis eingetreten? Oft geht es um Ergebnisse, Beweise oder sichtbare Resultate. Das Gebet ist anders.
Beim Gebet geht es um Beziehung. Es geht darum, eine Vertrautheit mit dem Göttlichen aufzubauen und diese Beziehung um ihrer selbst willen zu genießen – und sie nicht als Mittel zum Erreichen von Ergebnissen zu nutzen. Wenn wir aufrichtig eine Beziehung zu Gott, zu den Engeln, zum Göttlichen aufbauen, entsteht Manifestation ohnehin ganz natürlich. Sie ist nicht das Ziel, sie ist Teil der Entfaltung.
Deshalb bitte ich heutzutage selten um bestimmte Dinge oder Ergebnisse. Ich bete eher dafür, wie ich mich fühlen möchte – für Frieden, Vertrauen, Mut und Offenheit. Und irgendwie kommt alles, was ich brauche – und oft mehr, als ich mir hätte vorstellen können – als natürlicher Ausdruck dieser Beziehung zu mir. Wenn das Gebet sanft, echt und verbunden ist, reagiert das Leben auf eine Weise, die nicht erzwungen werden muss. Und für mich ist das viel heiliger, als zu versuchen, etwas zu erzwingen.
Ich glaube, viele Menschen gehen davon aus, dass es bei einer Beziehung zur spirituellen Welt um Gewinn und Nutzen geht – darum, was man bekommen kann oder was es für einen tun kann – fast wie bei einer Transaktion. Aber für mich bedeutet das Leben mit den Engeln etwas ganz anderes. Es geht darum, zu wissen, dass man zu etwas Größerem gehört. Zu wissen, dass man einen Beitrag leisten kann, dass man etwas bewirken kann – und darauf zu vertrauen, dass es eine liebevolle Präsenz gibt, die einen dabei begleitet.
LIVE ERLEBEN
Kyle Gray am 18. April 2026: Nach vielen Jahren kommt Kyle nun endlich wieder für einen seiner beliebten „Angel Club“-Abende zu uns nach Hamburg. Es wird ein Abend, der unsere Beziehung zu unseren liebevollen Begleitern, den Engeln, vertieft und uns ein Gefühl von Verbundenheit schenkt.
Ein Abend der Gemeinschaft und des Austausches, an dem wir als Community zusammenkommen, getragen von einer Atmosphäre des Vertrauens und der Herzverbundenheit. Mit Teachings, Readings und selbstverständlich auch Raum für unsere Fragen. Gemeinsam werden wir daran erinnert, dass wir geführt, unterstützt und liebevoll begleitet sind.


